einlampig
zweilampig
Quecksilberdampfl.
Natriumdampflampen
Halogenmetalldampfl.
Leuchtstofflampen
Zündgeräte
Vorschaltgeräte
Kondensatoren
Starter
zweilampig / two lamps

rumänische Leuchte



Hersteller:   Leuchtenwerk ELBA Timisoara (Rumänien)  
Typ:   PVB-7A 
Ausführung hier:   für 2 x 250 W Hql Lampe, kompensiert, 7A kennzeichnet hier den größten Auslegerdurchmesser 
Reflektor:   Trägerplatte aus Aluminium mit Strukturprägung mit eingeprägter Typenbezeichnung, auf die die vier Spiegelbleche aufgeschraubt, symmetrisch breitstrahlend  
andere Ausführungen:   wurde auch mit einer Lampe oder als Hängeleuchte hergestellt 
Gehäuseschreibung:   Aluminiumdruckgussgehäuse, zweiteilig (Lampenraum, VG Raum miteinander verschraubt), mit Abdeckung ursprünglich mit Filzdichtung, Abdeckung zum Anschlussraum ist einseitig ohne Werkzeug abklappbar.  
geschichtlicher Hintergrund:   noch nichts bekannt  
Schutzart:   VG Raum IP 23, Lampengehäuse IP 43  
Besonderheit:   hochwertige Leuchte mit guter Lichtverteilung, schwer, Schwachstelle ist die Blechtür zum VG Raum, die schnell rostet  
Maße (LxBxT):   97x42x37 cm 
Gewicht:   24 kg 
Baujahr:   nicht genau bekannt, geschätzt 70'er Jahre 
weitere Infos:   Datenblatt [571 KB] , Webseite des Herstellers 


Ansicht der ganzen Leuchte



 

Blick in den VG Raum mit den originalen Vorschaltgeräten, die Kondensatoren wurden irgendwann einmal getauscht



 

"Typenschild" im Reflektor eingeprägt



 

Einprägung auf Anschlussklappe



 

bulgarische Leuchte



Hersteller:   Leuchtenwerk "Swetlina" Stara Zagora (Bulgarien)  
Typ:   36.2.900.101 
Ausführung hier:   für 2x 125 W Hql Lampe, kompensiert  
Reflektor:   Aluminiumreflektorbleche, symmetrisch breitstrahlend  
andere Ausführungen:   1 x 250 W bzw. 2 x 250 W HQL Lampe 
Gehäuseschreibung:   Stahlblechgehäuse, bestehend aus Ober- und Unterteil, welche durch Umbördeln miteinander verbunden sind; Oberfläche lackiert; Abdeckung wird mit vier Halteclipsen befestigt und ist gegen Abfallen mit zwei dünnen Metallketten gesichert. Die Dichtung besteht aus schwarzem Gummi. Die Betriebsgeräte befinden sich auf einer separaten Montageplatte in der Nähe des Auslegers. Das Gehäuse wird dadurch nicht belastet.  
geschichtlicher Hintergrund:   noch nichts bekannt  
Schutzart:   IP 23 
Besonderheit:   insgesamt qualitativ minderwertige Leuchte 
Maße (LxBxT):   107x40x30 cm  
Gewicht:   16,3 kg  
Baujahr:   1978 
weitere Infos:   Montageanleitung inkl. weiterer Ausführungen (vier Seiten) [717 KB]  


Ansicht der Montageplatte für die Betiebsgeräte:

Mit einer Schraube (Loch unten links) wird das Ganze am Gehäuse befestigt. In der Mitte sind die Vorschaltgeräte und die Kompensationskondensatoren festgeschraubt, rechts oben wird der Ausleger eingeschoben und befestigt. Die Abdichtung zwischen Gehäuse und Auslegereinführung erfolgt mittels Gummiring.


 

Typenschild:

Oben wird der Hersteller genannt, die Modellnummer, die Bestückung und das Datum.



 

typische Korrosionserscheinungen:

aufgrund der schlechten Qualität der Lackierung zeigen sich bereits nach wenigen Jahren im Einsatz deutliche Rostansätze. Bei diesem Modell fehlt außerdem die Abdeckung (die Halteketten werden weggerostet sein)

gesehen in Dresden nähe Hauptbahnhof Herbst 2005



 

Ausführung mit 1 x 250 W HQL an Stahlmast, aufgenommen bei der Ferienanlage "Sunny Beach" in Bulgarien

Bild von Wayne aus Grossbritannien


 

polnische Leuchte



Hersteller:   Mesko (Polen) 
Typ:   2250 OURW / AK 132  
Ausführung hier:   für 2x 250 W Hql Lampe, kompensiert 
Reflektor:   Aluminiumreflektor, symmetrisch breitstrahlend 
andere Ausführungen:   Typ OURW 1250 siehe hier 
Gehäuseschreibung:   Aluminiumdruckgußgehäuse, bestehend aus dem Lampen- und Betriebsgerätegehäuse, miteinander verschraubt, Mastbefestigung mittels zweier Ösen --> variabler Auslegerdurchmesser bis ca. 7 cm, Abdeckung aus robustem, dickwandigem Preßglas mit Filzdichtung  
geschichtlicher Hintergrund:   noch nichts bekannt  
Schutzart:   IP 23 
Besonderheit:   nur als Ansatzleuchte verwenbar; Abdeckung aus Glas 
Maße (LxBxT):   97x33x30 cm  
Gewicht:   19,4 kg 
Baujahr:   1975 
weitere Infos:   nicht verfügbar 


Draufsicht bei der Startphase:


 

Harzer Leuchte



Hersteller:   VEB Elektroinstallation Elbingerode  
Typ:   Hängeleuchte, weitere Einzelheiten unbekannt  
Ausführung hier:   2x40 W Leuchtstofflampe stabform; Kompensationskondensatoren nachrüstbar 
Reflektor:   nicht vorhanden, lediglich Blendschutz 
andere Ausführungen:   Dies Leuchte gab es auch mit U - förmigen Leuchtstofflampen 1 x 40 W und 2 x 40 W 
Gehäuseschreibung:   Stahlgestell weiß lackiert mit allen elektrischen Komponenten; darüber die Abdeckung, bestehend aus zwei mundgeblasenen Glaszylindern mit Dichtung und Blendschutzlackierung, die mittels zweier Muttern von beiden Enden zusammengepresst werden  
geschichtlicher Hintergrund:   noch nichts bekannt  
Schutzart:   IP 44 oder IP 54 
Besonderheit:   Stecksockel für die LS Röhren, verstellbarer Abstand der Lampenfassungen, dadurch auch für kürzere Röhren einstellbar; Verdrahtung mit Stoffisolierung 
Maße:   Gesamtlänge ca. 1,50 m ; Durchmesser der Gläser ca. 18 cm  
Gewicht:   19,4 kg  
Baujahr:   vermutlich 50'er oder 60'er Jahre 
weitere Infos:   nicht verfügbar 


Detailansicht:

Im Vordergrund die Starter BGW Gz 3 noch vom Berliner Glühlampenwerk (BGW), dahinter die Steckfassungen; die Schraube dient zur Längenverstellung


 

Detailansicht:

Anschlußklemme aus Porzellan für Kompensationskondensator


 

Leuchte Typ RSL 1 (mittlere Baugröße)



Hersteller:   Bergner & Weiser 
Typ:   RSL 1 mittlere Baugröße als Rostocker Straßenleuchte oder auch Rundscheibenleuchte bekannt  
Ausführung hier:   2x70 W Nav für Betonmast; Einsatz vorwiegend in Wohngebieten 
Reflektor:  
andere Ausführungen:   2x80 W / 2x125 W HQL; auch für Stahlrohrmast  
Gehäuseschreibung:   Deckel und Abdeckung unten: emailiertes Stahlblech, Streuscheiben aus dickem Rippenglas, Chassis: lackierter Stahl ; Betriebsgerätewechsel am leichtesten von oben, indem man den Schirm von oben abschraubt.  
geschichtlicher Hintergrund:   Bei den Aufsatzleuchten kann sich die in Pößneck hergestellte RSL bis in die heutige Zeit behaupten. Sie wurde seit Anfang der 60er Jahre hergestellt und noch bis in die 90er von einem Nachfolgeunternehmen produziert.
Die meist eingesetzte Leuchte ist die RSL 1, welche über 4 Jahrzehnte auf den Straßen Ostdeutschlands zu finden ist, vergleichbar mit der Pilzleuchte Westdeutschlands.

In den 60er Jahren gab es die RSL 1 für die Bestückung 2 x HOL 80 W und 2 x HOL 125 W, ab 1972 gab es umklemmbare Vorschaltgeräte, wurden aber meist weiterhin mit 125 W bestückt, oft leider nur mit einer Lampe. Ab 1981 wurde das dicke Rippenglas durch dünneres Strukturglas ersetzt. Ab 1982 gab es die Leuchte für die Bestückung mit 2 NA Lampen 70 W. Eine NA 50 W konnte zu DDR Zeiten nie richtig in die Produktion überführt werden, so dass man in Pößneck von einer Bestückung mit NA-VG 50 W absah.
Seit 1990 gibt es für diese RSL auch Standrohre zur Montage auf Stahlmasten. Weiterhin gab es von der RSL eine kleinere Bauform mit nur drei Drittelscheiben für die Bestückung 2 x HQL 80 W, die RSL 2 und eine größere Bauform die RSL 0 bestückt mit 2 x HOL 250 W und ab 1982 auch mit 2 x Na 150 W.

Die kleine RSL 2 war für die Montage auf Stahlrohrkandelabern mit einem Einsteckflansch vorgesehen.

RSL 0 und RSL 2 wurden schon in der DDR nicht weiterentwickelt und ab 1988 nicht mehr hergestellt.  
Schutzart:   IP 23 
Besonderheit:   Halbnachtschaltung durch getrennt anklemmbare Lampen möglich 
Maße:   d=78 cm, Gesamthöhe=55 cm 
Gewicht:   22 kg 
Baujahr:    
weitere Infos:   Bergner & Weiser Katalog [3.882 KB]  


Startphase


 

Diese Leuchte wurde auch in Freiburg (Baden-Würtemberg) eingesetzt. Bilder wurden freundlicherweise von Rüdiger Döring zur Verfügung gestellt.



 

Man sieht den neueren Typ mit dünnem Strukturglas und verzinktem Chassis



 

ungarische Leuchte



Hersteller:   VBKM Budapest 
Typ:   21-22-104 Dkn 
Ausführung hier:   für 2 x Na 70 W Lampen, ursprünglich 2 x 125 W Hql 
Reflektor:   Breitstrahlende Optik (von 0° bis 20° mit je um 5° verstellbaren Spiegeln) ermöglicht optimale Einstellung der Lichtstärkeverteilung auch bei kurzem oder waagerechtem Mastzopf. einlampiger Typ  
andere Ausführungen:   2 x 125 W Hql 
Gehäuseschreibung:   Lampengehäuse aus Aluminiumblech, außen grau, innen weiß einbrennlackiert. Vorschaltgeräteraum aus Aluminiumdruckguß, vom Lampenraum getrennt. Abdeckung des Lampenraumes durch prismatische Kunststoffwanne. Die Wanne lässt sich am Gehäuse mit einfach lösbaren Patentverschlüssen gedichtet befestigen. Im Vorschaltgeräteraum befinden sich die 2 Vorschaltgeräte und eine 3- polige Anschlußklemme. Der Vorschaltgeräteraum ist mit einer abklappbaren Tür abgedeckt.  
geschichtlicher Hintergrund:   noch nichts bekannt  
Schutzart:   Anschlußraum IP 23, Lampenraum IP 44  
Besonderheit:   bei doppellampigen Leuchten Standart: separater Anschluß für jede Lampe, dadurch Energieeinsparung durch Halbnachtschaltung möglich; pro Lampe zwei verstellbare Reflektoren; nur als Mastansatzleuchte zu verwenden 
Maße: (LxBxT)   90x40x36 cm (mit Abdeckglas) 20 cm tief ohne Abdeckung 
Gewicht:   10,5 kg  
Baujahr:  
weitere Infos:   Datenblatt [143 KB]  


Ansicht Lampenraum


 

Detailansicht Lampenraum mit den verstellbaren Reflektoren


 

andere Ausführung:

hier sieht man den Anschlussraum in veränderter Bauweise mit Schnappverschluss


 

Leuchte Typ WPL



Hersteller:   Bergner & Weiser 
Typ:   5034 WPL (Weimarer Parkleuchte) 
Ausführung hier:   2 x 80 W Hql 
Reflektor:  
andere Ausführungen:   2 x 50 W Hql oder 2 x 200 W Glühlampe 
Gehäuseschreibung:   Gehäuse aus Stahl, schwarz lackiert; Scheiben Strukturglas innen mattiert mit Haken am Gehäuse festgeklemmt, dazwischen Filzdichtung; Halterung der Betriebsgeräte und Lampenfassungen einseitig am Boden eingehängt auf der anderen Seite festgeschraubt  
geschichtlicher Hintergrund:   Ein weiterer Leuchtentyp aus Pößneck war die WPL (Weimarer Parkleuchte) 2 x HQL 80 W bzw. 2 x Glühlampe, welche auch vorwiegend in dieser Stadt eingesetzt wurde und 1990 noch produziert wurde. 
Schutzart:   IP 23 
Besonderheit:   Halbnachtschaltung durch getrennt anklemmbare Lampen möglich 
Maße: (LxBxH)   unten: 23x23cm oben: 44x44cm (mit Schirm) Höhe ca. 75 cm 
Gewicht:   17,3 kg 
Baujahr:   vermutlich nach 1989 gefertigt  
weitere Infos:   Bergner & Weiser Katalog [3.882 KB]  


Typenschild:


 

ungarische Leuchte (alt)



Hersteller:   VBKM Budapest 
Typ:   21862 dka 2 x 125 W  
Ausführung hier:   2 x 125 W Hql, nicht kompensiert 
Reflektor:   beidseitig Reflektorbleche, nicht verstellbar 
andere Ausführungen:   Soweit bekannt gab es diesen Typ bis zu einer Leistung von 2 x 1000 W 
Gehäuseschreibung:   Stahlblechgehäuse mit Hammerschlageffektlackierung, offene Bauart, Unterteil aus transparentem Kunststoff mit Blendschutz, durch seitliches Abklappen ist die Mastbefestigung sowie der Austausch der Vorschaltgeräte möglich 
geschichtlicher Hintergrund:   Diese Leuchte war der Vorgänger der bekannteren Variante mit dem eckigen Gehäuse, die es dann auch einlampig gab.  
Schutzart:   IP 21 
Besonderheit:  
Maße: (LxBxH)   102 x 30 x 22 cm 
Gewicht:   10 kg 
Baujahr:   gebaut im Zeitraum von 1973 - 1976  
weitere Infos:  


Typenschild:



 

Anschlußraum, mit Schaltplan:


 




 

Leuchte von LBL 2 x 125 W



Hersteller:   VEB Leuchtenbau Leipzig (LBL) 
Typ:   02 36.11A 
Ausführung hier:   2 x 125 W Hql, nicht kompensiert, offene Bauart 
Reflektor:   Vollspiegelreflektor, 2 - teilig, wie üblich mit einer Befestigungsschraube 
andere Ausführungen:   siehe dazu die Datenblätter von LBL [2.328 KB]  
Gehäuseschreibung:   Gehäuse aus zweiteiligem, miteinander verschweißtem Aluminiumblech mit Dichtring an der Auslegeraufnahme und 2 Befestigungsschrauben. Das Tragegestell für die Vorschaltgeräte ist aus verschweißten Stahlteilen.  
geschichtlicher Hintergrund:   Ab 1960 gab es die schiffförmigen Ansatzleuchten in 3 Baugrößen und eine 4. Baugröße aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK).
Die ersten Leuchten dieses Typs bestanden aus emailliertem Blech (bis 1962) oder wurden parallel dazu mit PVC Gehäuse gefertigt, später bestand das Gehäuse aus Aluminium.

kleinste Leuchte für 1 x HQL 80/125 W umklemmbar (ab ca. 1968), 0236.20 mit Abdeckglas, welches jedoch schnell vergilbte

kleine Leuchte für 1 x HQL 125 W, 2 x HQL 80 W (0236.9.0236.16), ab 1968 1 x HQL 250 W (0236.10/1), ab 1975 1 x NA 250 W
Es gab hier mehrere Gehäuseausführungen:

Erstes Gehäuse war aus emailiertem Stahlblech; zweites aus Aluminiumhälften, die verschweißt wurden; bei der letzten Ausführung wurden die Aluhälften miteinander gefalzt

mittlere Leuchte: für 1 x HQL 250 W (0236.10), HQL 400 W (0236.14) 2 x HQL 125 W (0236.11), ab 1975 1 x NA 400W; Gehäuse wie bei der kleinen Leuchte
große Leuchte: Gehäuse aus glasfaserverstärkten Polyesterharz für 1 x HQL 1000 W
(0236.18), 2 x HQL 250 W (0236.17), ab 1978 2 x NA 175 W, 2 x NA 250 W

Ab 1968-70 Verkleinerung der Leuchtengehäuse. Die kleinste Baugröße wurde neu entwickelt. Typ 0236.09 (125 W) wurde zu 150 W Typ 0236.10/1.  
Schutzart:   IP 21 
Besonderheit:  
Maße: (LxBxH)   115 x 43 x 25 cm  
Gewicht:   10,6 kg  
Baujahr:   1965 
weitere Infos:   LBL Datenblätter [2.328 KB]  


Innenansicht:



 

Typenschild:



 

Leuchte BSL 1



Hersteller:   Bergner & Weiser Pößneck  
Typ:   BSL 1 (Berliner Strassenleuchte oder auch als Berliner Stadtleuchte bezeichnet) 
Ausführung hier:   2x HQL NF 80-01, kompensiert 
Reflektor:   nur in Form der oberen Abdeckung vorhanden 
andere Ausführungen:   2 x 125 W HQL oder auch 2 x NA 70 W  
Gehäuseschreibung:   Deckel: Alu, 1 mm, eloxiert, außen schwarz lackiert; Chassis: Stahlblech, 2 mm, Stahlrohr 4 mm; Aufsatzstutzen: Aludruckguß, schwarz lackiert; Plastwanne: 2 mm, sehr empfindlich, Schwachpunkt! (besonders nach langer Einsatzdauer mit HQL sehr porös); Befestigung am Mast: 3x M 10



 
geschichtlicher Hintergrund:   Seit den 70er Jahren gab es eine BSL (Berliner Straßenleuchte) bestückt mit 2 x HQL 80/125 W, welche 1988 aus der Produktion genommen, jedoch 1990 wieder produziert wurde, auch für die Bestückung mit 2 x NA 70 W und seit ca. 1996 nicht mehr hergestellt.
Sie war sehr flach gehalten für die Montage auf Stahlmaste d = 60 mm, bestimmt, ein Austausch bzw. Reinigen der Polyacrylwanne war nur bei Demontage der gesamten Leuchte möglich. 
Schutzart:   Schutzklasse 1; IP 44 
Besonderheit:   zeitloses Design, Halbnachtschaltung möglich, umklemmbare Vorschaltgeräte (80 oder 125 W), angemessener Leuchtenwirkungsgrad  
Maße:   Durchm.: 620 mm ; Höhe: 250 mm; Mastaufnahme: 60 mm  
Gewicht:   9,8 kg 
Baujahr:   1982 
weitere Infos:   vielen Dank an Ingmar von Schrader für die Bereitstellung des Bild- und Textmaterials  


Leuchte in Betrieb:


 

Ansicht des Deckels:


 

Leuchte von LBL 2 x 250 W HQL



Hersteller:   Leuchtenbau Leipzig (LBL) 
Typ:   5211-1996-16 
Ausführung hier:   2x HQL NF 250-01, kompensiert, auf dem Bild mit klaren Lampen von Narva bestückt 
Reflektor:   3-teilig 
andere Ausführungen:   siehe LBL Datenblatt [2.328 KB]  
Gehäuseschreibung:   zweiteliges Gehäuse aus glasfaserverstärktem Polyesterharz, unlackiert. Beide Hälften sind miteinander verklebt.



 
geschichtlicher Hintergrund:   Gehäuse aus glasfaserverstärkten Polyesterharz für 1 x HQL 1000 W (0236.18), 2 x HQL 250 W (0236.17), ab 1978 2 x NA 175 W, 2 x NA 250 W
Ab 1968-70 Verkleinerung der Leuchtengehäuse. Die kleinste Baugröße wurde neu entwickelt. Typ 0236.09 (125 W) wurde zu 150 W Typ 0236.10/1. 
Schutzart:   IP 23 
Besonderheit:   Halbnachtschaltung möglich, für Montage in großen Höhen 
Maße (LxBxT):   1,67 x 0,58 x 0,34 m  
Gewicht:   21 kg  
Baujahr:   unbekannt 
weitere Infos:   LBL Datenblätter [2.328 KB]  


Nahansicht des Reflektors



 

Blick ins Gehäuse: im Vordergrund die E40 Fassungen, dahinter die Voschaltgeräte mit den zugehörigen Kompensationskondensatoren




 

Das Ganze noch einmal näher: Im Vordergrund die Anschlussklemme



 

Staßfurter R 70/2x40/52 U



Hersteller:   PGH Leuchtenbau und Elektroinstallation Staßfurt 
Typ:   R 70/2x40/52 U 
Ausführung hier:   für 2 x 40W U-Form Leuchtstofflampe, nicht kompensiert; diese Lampen wurden seit Ende 1970 nicht mehr hergestellt  
Reflektor:   weiße Kunststoffplatte, die in das Glasrohr eingeschoben wird, auch Varianten mit Aluminiumblech bekannt. Häufig löste sich dieser Blendschutz und hing dann nur noch lose im Gehäuse  
andere Ausführungen:   wurde auch nur mit einer Lampe hergestellt  
Gehäuseschreibung:   Aluminiumträgerplatte mit angeflanschtem Rohr zur Mastbefestigung ausschließlich als Ansatzleuchte zu verwenden, Lampen und Vorschaltgeräte werden durch ein zylindrisches Glasrohr abgedeckt. Die Befestigungsmutter des äußerem Rohres wurde mit einem Gummiknauf gegen Korrosion gesichert. 
geschichtlicher Hintergrund:   noch nichts bekannt  
Schutzart:   VG Raum plus Lampengehäuse IP 23 
Besonderheit:   Seltene Leuchte, die vorwiegend im ländlichen Raum zu finden war. Da es Ende der 1970er Jahre keine passenden Leuchtstofflampen mehr gab, verlor diese Leuchte an Bedeutung  
Maße (LxBxT):   Gesamtlänge: 86 cm, Länge Glaskolben: 60 cm, Durchmesser Glaskolben: 19,5 cm, Gesamtdurchmesser: 21,5 cm, Glasstärke: 0,5 cm  
Gewicht:   5 kg  
Baujahr:   nicht bekannt 
weitere Infos:   Vielen Dank an Thomas Boigk für das Text und Bildmaterial ! 


Blick auf die Vorschaltgeräte



 

Ansicht von unten, man erkennt die Haltestäbe für die Röhren



 

Typenschild